SG Leonberg/Eltingen
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Württembergliga, Herren 1

Das Tor kommt einen Wimpernschlag zu spät
Bericht aus Leonberger Kreiszeitung!

Andreas Klingbeil, vom 29.02.2016 13:00 Uhr

Herren 1 LKZ

Die Bemühungen von Christian Auer (Mitte) und der SG Leonberg/Eltingen gegen Waiblingen bleiben am Ende unbelohnt.

Foto: Andreas Gorr

Leonberg - Die Uhr zeigt noch sechs Sekunden Spielzeit. Sechs Sekunden für die SG Leonberg/Eltingen, um doch noch den Ausgleich zu erzielen. Und der Ball landet nach einem Wurf von Jakob Ulrich tatsächlich im Waiblinger Tor. Das allerdings Sekundenbruchteile nach dem Schlusspfiff. Genau die hatte die Mannschaft bei dem zu ungenau ausgeführten Einwurf liegen gelassen, als der angespielte Ladislav Goga zu lange brauchte, um den Ball richtig unter Kontrolle zu bekommen. Es sind diese scheinbar kleinen Fehler, die den Aufsteiger immer wieder zurück werfen. Die sich im Laufe eines Spiels summieren und die letztlich aufzeigen, dass das Team eben noch nicht da ist, wo es viele Fans sehen (wollen), wo sich nach den Erfolgen der vergangenen Monate mit Landesliga-Meisterschaft und Gewinn des Verbandspokals auch Teile der Mannschaft sehen.
Anspruch und Wirklichkeit passen nicht.
SG-Trainer Frank Ziehfreund analysiert den Ist-Zustand so: „Anspruch und Wirklichkeit passen nicht zusammen. Wir haben gegen Waiblingen in Summe zu viele Fehler gemacht. Und das hat auch etwas mit fehlender Qualität von einigen Spielern zu tun. Daran müssen wir arbeiten.“
Gegen den VfL Waiblingen haperte es zunächst vorne. Freie Wurfchancen ließen beispielsweise Christian Maresch, Lars Neuffer oder auch Christian Auer ungenutzt. Schlechte Zuspiele an den Kreis, Fehlpässe ins Aus brachten den Gegner immer wieder unnötig in Ballbesitz. Der setzte sich zunächst mit 4:1 ab. Vor allen Dingen gegen die starke Mittelachse und den Kreisläufer Lukas Baumgarten fand die Leonberger Defensive zunächst kein Mittel. Die Mannschaft ließ sich jedoch nie abschütteln. Mit dem 12:13 zur Pause war noch alles offen.
Bei doppelter Überzahl ohne eigenen Treffer
Allerdings vermochten die Gastgeber auch in Hälfte zwei mögliche Vorteile nicht zu nutzen. Im Überzahlspiel sechs gegen vier gelang kein Treffer. Trainer Ziehfreund hatte in dieser Situation seinen besten Schützen, Lars Neuffer, auf der Bank gelassen. Und selbst die Disqualifikation des Waiblinger Rückraumschützen Robin Brugger nach dessen dritter Zeitstrafe half der SG nicht. Der ehemalige Zweitligaspieler Damir Marjanovic wurde immer stärker und entschied die Partie fast im Alleingang. Zumal sich dann auch noch das Pech zum Leonberger Spiel gesellte. Zweimal Lars Neuffer und je einmal Andreas Binder und Sebastian Rilling scheiterten am Pfosten. Waiblingen setzte sich zehn Minuten vor Schluss mit fünf Toren zum 25:20 ab.
Die SG Leonberg/Eltingen gab sich aber selbst dann noch nicht auf, als sie bei noch etwas mehr als drei Minuten Spielzeit immer noch mit 24:28 im Hintertreffen lag. Eine Qualität, die auch Waiblingens Trainer Maik Hammelmann nach der Partie hervorhob: „Kompliment an Leonberg. Sie haben das ganze Spiel über gekämpft. Ich habe gedacht, wir lassen hier noch den einen Punkt liegen.“ Das wiederum kann Gegenüber Frank Ziehfreund langsam nicht mehr hören: „Das wird jetzt langsam ein bisschen anstrengend. Alle singen das Loblied, dass wir kämpfen wie die Schweine. Aber am Ende nehmen wir nichts mit. Wir müssen jetzt auch mal den nächsten Schritt machen.“

SG Leonberg/Eltingen: Spiller, Keller, Rilling (2), Binder (3), Maresch, Nicolau (2), Neuffer (9/3), Merkle, Auer (2), Fischer (2), Mücke, Kilper, Goga (3), Ulrich (6).



Herren 1, Deutscher Amateurpokal Achtelfinale
Bericht vom HSV Apolda 1990 e.V. :

Bericht HSV Apolda



Amateurpokal, Herren 1

Nur drei Tore fehlen zum Viertelfinale
Bericht aus Leonberger Kreiszeitung!

Nathalie Mainka, vom 22.02.2016

Herren 1

Eine ganz besondere Atmosphäre in der engen Sporthalle von Apolda: Die Zuschauer zittern hautnah am Spielfeldrand mit ihrer Mannschaft mit.

Foto: Andreas Gorr

Leonberg - Fast wäre dem Handball-Württemberglisten SG Leonberg/Eltingen die Überraschung geglückt. In der ersten Runde des deutschen Amateurpokal hat die Mannschaft um Trainer Frank Ziehfreund beim HSV Apolda nur knapp mit 25:27 (12:13) den Kürzeren gezogen. Damit ist der Tabellenvierte der mitteldeutschen Oberliga ins Viertelfinale eingezogen und spielt nun am 12. März beim TSV Unterhaching. „So knapp zu verlieren tut im ersten Moment schon richtig weh“, meinte Frank Ziehfreund. Trotzdem sei die Reise nach Thüringen ein tolles Erlebnis gewesen. „Das Gesamtpaket hat gestimmt, es gab viele kleine Rädchen, die zusammen gewirkt haben“, so der SG-Coach. Mit dem Bus ist die Mannschaft mit einigen Fans am Samstagmittag nach Apolda gereist. Unterwegs gab’s noch eine kulinarische Stärkung – Essen auf Rädern. Spielleiter Werner Neuffer hatte einen großen Pott Spaghetti mit Tomatensoße für alle organisiert. Auch die Ankunft in Apolda nach vier Stunden Fahrt sei sehr angenehm gewesen. „Der Gegner hat uns sehr herzlich empfangen“, sagte Ziehfreund. Beeindruckend dann die legendäre Sporthalle von Apolda. „Die ist sehr klein und eng, die Zuschauer sitzen direkt am Spielfeldrand. Es war unheimlich laut, die Stimmung war super, das hat richtig Spaß gemacht“, so Ziehfreund. Trotz der langen Anreise waren die Leonberger von Beginn an hellwach und gingen schnell mit 2:0 in Führung. Doch die Gastgeber sortierten sich schnell, glichen zum 2:2 aus, legten bis zur 20. Minute immer die Tore vor, leisteten sich dann aber einige Fehler. Die Leonberger nutzten die Unachtsamkeiten, standen gut in der Abwehr und legten ein hohes Tempo vor. Somit konnten sie bis zur 25. Minute einen 12:9-Vorsprung heraus arbeiten. Der gegnerische Trainer Frank Ihl nahm eine Auszeit. Die zeigte Wirkung. Apolda bewies Kampfgeist, kam wieder heran, glich zum 12:12 aus und ging mit einem 13:12 Tore-Vorsprung in die Kabine. Für SG-Trainer Frank Ziehfreund war diese Phase ein mit entscheidender Knackpunkt im Spiel. „Da haben wir es etwas verdaddelt, neben einigen fragwürdigen Entscheidungen der Schiedsrichter vergeigten wir noch einige Bälle bei Tempogegenstößen.“ Nach dem Wechsel lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Mit der Defensivarbeit war Leonbergs Trainer richtig zufrieden, und auch das Tempo passte. „Leider haben wir zu wenig Tore aus dem Rückraum gemacht“, so der SG-Coach. Und auch in dieser Phase legte Apolda immer knapp vor, Leonberg blieb aber dran und stellte immer wieder mit phasenweise drei Kreisläufern die Abwehr der Gastgeber auf die Probe. Elf Minuten vor dem Schlusspfiff lag Apolda wieder mit drei Toren in Führung. Leonberg ließ sich nicht abschütteln. Lars Neuffer und Sebastian Rilling brachten die SG wieder auf 21:22 heran. Sechs Minuten waren noch zu spielen, erneut zogen die Gastgeber mit drei Treffern weg. Noch knapp zwei Minuten. Ladislav Goga erzielte den 25:26-Anschlusstreffer. Der HSV hatte nur noch drei Feldspieler auf dem Parkett, holte noch einen Siebenmeter heraus und sorgte für den knappen 27:25-Sieg. „Das war ein tolles Handballspiel, hart aber nicht unfair“, resümierte Ziehfreund.

SG Leonberg/Eltingen: Spiller, Keller, Rilling (4) Binder, Maresch (1), Nicolau (1), Neuffer (5/1), Merkle, Auer, Ulrich, Fischer (6), Kilper (1), Goga (6/1).



Württembergliga, Herren 1 & Frauen 1

Die lange Fahrt soll sich auch lohnen
Berichte aus Leonberger Kreiszeitung!

Nathalie Mainka, vom 19.02.2016

Herren1
Ein Sieg im Verbandspokal – das gibt es für die Leonberger nicht alle Tage.

Foto: Andreas Gorr

Leonberg - Was auf die Handball-Mannschaft der SG Leonberg/Eltingen in der ersten Runde der deutschen Amateur-Pokalmeisterschaft an diesem Samstag zukommen wird, weiß keiner so richtig. Der Württembergligist reist als Sieger des württembergischen Verbandspokals zum HSV Apolda nach Thüringen, dem derzeit Viertplatzierten der Mitteldeutschen Oberliga. „Eines ist klar, wir werden nicht viereinhalb Stunden dorthin fahren, um dort zu verlieren“, gibt sich Leonbergs Trainer Frank Ziehfreund kämpferisch. Der Sieger aus dieser Samstagspartie, die um 20 Uhr angepfiffen wird, ist am 12. März beim TSV Unterhaching (Bayernliga) zu Gast. Apolda ist die Kreisstadt des mittelthüringischen Landkreises Weimarer Land und liegt im Städtedreieck mit Weimar und Jena. Die Spiele in der Werner-Seelenbinder-Halle mit ihren 50 Sitz- und 300 Stehplätzen sind in Handballkreisen bekannt für ihre brodelnde Atmosphäre – die Zuschauer sitzen direkt am Spielfeldrand. Zuletzt hat sich der HSV Apolda mit dem 2,05 Meter langen Serben Bojan Palevic verstärkt. Er soll zwei Langzeitverletzte als neuer Rückraumspieler ersetzen. Zuletzt war Palevic beim RK Sloga in der ersten serbischen Liga verpflichtet. Die SG Leonberg/Eltingen wird voraussichtlich mit der kompletten Mannschaft anreisen können. Für dieses Unternehmen hat die SG einen Bus gemietet und bietet auch noch Mitfahrgelegenheiten für Fans. Interessenten können sich mit Spielleiter Werner Neuffer unter der Rufnummer 07152/993318 in Verbindung setzten. Treffpunkt ist am Samstag um 12 Uhr in Leonberg auf dem Parklatz am Leobad. Nach dem Spiel geht’s gleich wieder zurück.


Württembergliga Nord, Frauen
SG Schorndorf (13.)– Leonberg/Elt. (5.)

Nach einer dreiwöchigen Spielpause sind die Frauen der SG Leonberg/Eltingen am Samstag um 18 Uhr beim Tabellenschlusslicht SG Schorndorf zu Gast. Obwohl die Gäste dort favorisiert sind, ist SG-Trainer Reiner Havenith gewarnt: „Wir neigen dazu, uns der Spielweise des Gegners anzupassen, und das möchte ich auf keinen Fall, unser Anspruch muss sein, ordentlich Handball zu spielen.“ Erstmals spielberechtigt ist Neuzugang Theresa Raden, die vom HB Ludwigsburg kam und seit Januar in Leonberg trainiert. Ihr Platz wird voraussichtlich auf der Außenposition sein. Ausfallen werden noch Michaela Palkova (Mittelhandbruch) und mit Schulterproblemen auch Nicole Pokupec. Die SG hat sich im Mittelfeld der Tabelle eingependelt: Nach unten relativ abgesichert, nach oben ist der Zug so gut wie abgefahren. „Jetzt ist es eine Charakterfrage, ob wir die Sache noch bis zum Schluss durchziehen“, so Havenith.



Württembergliga, Frauen 1
Erst nach der Pause drehen die Gastgeber auf

Nathalie Mainka, vom 01.02.2016

 F1
Saskia Wagner erzielt den 15:15-Ausgleich für Leonberg. Danach ist die
Mannschaft nicht mehr zu bremsen.

Foto: Andreas Gorr

Leonberg - Zwei Heimspiele in der Württembergliga, ähnlicher Verlauf. Sowohl die Frauen der SG Leonberg/Eltingen als auch danach die Männer hatten am Samstagabend große Startschwierigkeiten. Erst in der zweiten Hälfte fanden sie gegen die Konkurrenz ein Konzept, das schließlich zum Sieg führte.


rttembergliga Nord, Männer
SG Leonberg/Eltingen – SF Schwaikheim 36:27 (14:16)

Frank Ziehfreund, Trainer der SG Leonberg/Eltingen, hatte im Vorfeld vor dem Gegner gewarnt. Schwaikheim sei eine Mannschaft, die sehr unangenehm sei, die zudem sehr leidenschaftlich und körperlich spiele. Das bekamen die Gastgeber auch gleich von Beginn an zu spüren. Die Sportfreunde Schwaikheim stellten eine Abwehr, die von der SG zunächst nur schwer zu knacken war. Hinzu kamen so manche Unsicherheiten im Passspiel sowie Schwächen im Abschluss – oder sie scheiterten am jungen Torwart Joshua Gantner, der mit zahlreichen Paraden glänzte. Nach einer kurzzeitigen Drei-Tore-Führung (7:4) nach 15 Minuten glichen die Gäste wieder aus und lagen zur Halbzeit mit 16:14 vorne. „Wir haben uns dann auch durch einige Schiedsrichter-Entscheidungen aus dem Konzept bringen lassen“, sagte Ziehfreund später.

So ließ er nach einer doppelten Zwei-Minuten-Strafe den erfahrenen Ladislav Goga in der zweiten Hälfte auf der Bank, um ihn aus der Schusslinie zu nehmen. Es sollte auch ohne ihn gehen. Wie ausgewechselt präsentierte sich die SG Leonberg/Eltingen dann in der zweiten Hälfte. Lars Neuffer brachte seine Mannschaft mit drei Toren in Folge wieder ins Spiel. In den folgenden Minuten legten die Gastgeber immer wieder einen Treffer vor, doch Schwaikheim blieb ihnen an den Fersen. Symptomatisch war die Reaktion von Andreas Binder nach seinen eindrucksvollen Toren über die Abwehr hinweg – er brüllte seine Freude einfach raus. Ab diesem Moment war der Knoten geplatzt.

Die Leonberger fanden ihren Rhythmus, waren offensiver in der Abwehr. Es lief wieder. Und auch den wieselflinken Wael Mamoka bekamen sie endlich in den Griff. Jetzt hatten die Schwaikheimer kein Konzept mehr gegen die immer stärker werdende SG. Das 21:21 war der letzte Gleichstand in dieser Partie. Leonberg/Eltingen hielt den Gegner auf Abstand und spielte bis zum Schlusspfiff konzentriert weiter. „Es ist ein schönes Zeichen, wenn sich die Mannschaft nach einer schlechten ersten Hälfte wieder zurück kämpft“, sagte ein vollauf zufriedener SG-Trainer.

SG Leonberg/Eltingen: Spiller, Kunz, Schach, Rilling (6), Binder (4), Maresch (4), Nicolau, Neuffer (11/7), Merkle, Auer (2), Ulrich (3), Fischer (3) Kilper, Goga (3).


Württembergliga Nord, Frauen

SG Leonberg/Eltingen – SG Ober-/Unterhausen 27:19 (10:12) Zufrieden war am Ende auch Reiner Havenith, Trainer der SG Leonberg/Eltingen. Wobei seine Nerven bei diesen zwei gewonnenen Punkten wieder arg strapaziert wurden. In der ersten Hälfte lief bei den Gastgeberinnen nicht viel zusammen. Obwohl sie nach Toren von Marie Obermüller und Felicitas Jüttner (2) schnell mit 3:0 in Führung gingen. Die SG Ober-/Unterhausen glich zum 3:3 aus und holte bis zur 14. Minute einen Fünf-Tore-Vorsprung. Bis zur Halbzeit kam Leonberg wieder auf zwei Treffer heran (10:12). Selbst der gegnerische Trainer wunderte sich über die Vorstellung der Gastgeberinnen. „Ich war überrascht, dass sich Leonberg so schwer getan hat“, sagte Jörg Köhler. Und sein Kollege Reiner Havenith befürchtete schon, dass sich die desolate Vorstellung aus dem jüngsten Oßweil-Spiel wiederholen könnte. „Ich bin in der Kabine richtig laut geworden, weil wir in der ersten Hälfte keinerlei Emotionen gezeigt haben und viel zu passiv in der Abwehr waren“, sagte er. Diese Predigt saß.

Nach der Pause zog Ober-/Unterhausen zunächst auf 15:10 davon. Doch dann war Leonberg wie ausgewechselt, präsentierte plötzlich Tempohandball vom Feinsten und war auch in der Abwehr offensiver. Erstmals glich Saskia Wagner zum 15:15 aus, Marie Obermüller erzielte die 16:15-Führung. Die SG Ober-/Unterhausen hingegen zeigte große Schwächen im Abschluss – oder scheiterte an der starken Leonberger Torfrau Carina Lüders. Noch einmal kamen die Gäste auf 17:18 heran, erzielten aber in der zweiten Hälfte insgesamt nur noch sieben Treffer. Die Leonberger Frauen waren nicht mehr zu halten und vergrößerte den Abstand auf 27:19. „Die zweite Halbzeit hat mich richtig gefreut, die war klasse“, so Havenith.

SG Leonberg/Eltingen: Lüders, Obermüller (5), Baumgartl (2), Wnuczek (1/1), Platz, Geyer (2), Gall, Jüttner (4), Robben (1) Hasert (6/2), Wagner (3), Kain (3), Pelz.



Württembergliga, SG Leo/ Elt vs. SG BBM Bietigheim
Bietigheim gewinnt das Spiel in der Abwehr

Nathalie Mainka, vom 18.01.2016 13:55 Uhr

H1
Die SG BBM Bietigheim hat alles im Griff: Der Leonberger Christian Auer wird ausgebremst.

Foto: Andreas Gorr

Leonberg - Kaum haben sie eine gewisse Leichtigkeit gewonnen, ist diese auch schon wieder zerronnen. Die Handballer der SG Leonberg/Eltingen unterlagen – nach zuletzt kämpferisch starken Vorstellungen – im Heimspiel am Samstagabend in der Württembergliga gegen die SG BBM Bietigheim II mit 19:26 (6:12) Toren.

„Wir haben es versäumt, in der ersten Halbzeit unsere klarsten Chancen reinzumachen und konnten unsere Tempogegenstöße nicht verwerten. So wird es natürlich schwer, ein Spiel zu gewinnen“, sagte SG-Trainer Frank Ziehfreund. Auf der Gegenseite präsentierten sich die Bietigheimer – nachdem sie in ihrem letzten Heimspiel eine bittere 20:30-Niederlage gegen die SKV Oberstenfeld einstecken mussten – wieder in einer mannschaftlichen Geschlossenheit. „Wir haben das Spiel vor allem in der Abwehr gewonnen“, sagte der Bietigheimer Coach Thomas Kempf, der an diesem Abend sogar auf seine beiden Bundesliga-Spieler Nils Boschen und Fynn Beckmann verzichten musste, die sich mit der ersten Mannschaft auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Im Tor machte der aus Leonberg stammende Marvin Heinz seine Sache gut und brachte die Gegenspieler einige Male zur Verzweiflung. Die Gastgeber mussten auf den verletzten Ladislav Goga verzichten. „Das hat uns natürlich weh getan“, so Frank Ziehfreund.

Die SG Leonberg/Eltingen fand zu keiner Zeit ihren Rhythmus, agierte von Beginn an viel zu hektisch, war zu ungenau bei den Pässen und traf immer wieder falsche Entscheidungen. Gleich in den Anfangsminuten nahm Bietigheim den Leonberger Lars Neuffer mit Manndeckung aus dem Spiel – dafür zuständig war Florian Smarsli, der in der vorigen Saison noch bei den TSF Ditzingen spielte. Smarsli selbst war mit insgesamt neun Treffern – davon fünf sicher verwandelte Siebenmeter – er erfolgreichste Schütze.

Bis zur 18. Minute hielten die Gastgeber – trotz einiger verpasster Chancen – die Partie noch offen, lagen mit einem Tor hinten, glichen aber immer wieder aus. Bis zur Halbzeitpause konnte die SG BBM Bietigheim den Vorsprung auf 12:9 ausbauen. Auch nach dem Wechsel kamen die Gastgeber nicht aus den Startlöchern. Selbst in Unterzahl nach einer Zwei-Minuten-Strafe für Matthias Vogt fanden die Leonberger kein Mittel gegen die starke Bietigheimer Abwehr. Die Gäste erhöhten schnell auf 16:9 und lagen in der 41. Minute schon mit neun Toren in Führung ( 20:11).

Zwischendurch schien sich die SG wieder zu fangen, kam in der 54. Minute auf fünf Tore heran (18:23). Letztendlich fehlte aber ein Konzept. „Das war richtig zäh, wir haben versucht zu kämpfen, doch immer wenn wir scheinbar wieder den Faden gefunden haben, war Bietigheim wieder da. Das ist die Württembergliga, das ist Qualität. Jetzt müssen wir unsere Wunden lecken und nächste Woche wieder Gas geben“, so Ziehfreund. Sein Kollege Thomas Kempf lobte nicht nur die Leistung seiner Spieler, sondern auch die der SG. „Wir hatten lange nicht so einen Aufsteiger in der Liga wie Leonberg, da muss man bis zum Schluss kämpfen. Ich hoffe, wir spielen auch in der nächsten Saison wieder im Sportzentrum.“ Frank Ziehfreund nahm die Worte dankend an – ein Sieg wäre ihm aber lieber gewesen.

SG Leonberg/Eltingen: Spiller, Keller, Kunz, Schach, Rilling (2), Binder (4), Maresch, Nicolau, Neuffer (3/2), Merkle (3), Auer (2), Ulrich (4), Fischer (1), Kilper.



Württembergliga, SG BBM Bietigheim 2 - Herren 1, 28.09.2015


Bericht SG BBM Bietigheim



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