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Saisonvorbericht Damen 1, 11.06.2015

Die Erwartungen sind diesmal hoch

Artikel aus der Leonberger Kreiszeitung vom 11.06.2015

Von Nathalie Mainka


Beste Laune beim Trainingsauftakt: Coach Reiner Havenith mit Rückkehrerin Mara Haertel (links),
Neuzugang Carina Lüders (3. von links) und den drei A-Jugendlichen. - Foto: Andreas Gorr


Leonberg - Die Zeit des Entspannens ist für die Handball-Frauen der SG Leonberg/Eltingen vorbei. Trainer Reiner Havenith hat die Spielerinnen der Württembergliga bereits zum ersten Training nach der Pause einberufen. Die Saison startet am 19./20. September, am 12./13. September wird die ersten Pokalrunde auf Württembergebene ausgespielt. Hier trifft die SG Leonberg/Eltingen auf die SG H2Ku Herrenberg II.

Havenith lässt die Frauen erst einmal richtig schwitzen. Dreimal pro Woche ist individuelles Lauftraining angesagt – jeweils zwischen 45 und 60 Minuten. Je nach Wohnort joggen die Spielerinnen dort, wo sie es zeitlich am besten koordinieren können. Das Ergebnis – also die Kilometerzahl der Laufstrecke, die Zeit und eventuell auch die Pulswerte – bekommt der Coach dann geliefert. Moderne Apps auf den Smartphones machen das möglich. Einmal gehts dann noch mit der gesamten Mannschaft auf die Runde, damit der Coach sieht, ob das Konditionstraining auch Fortschritte macht. „Vertrauen ist gut, Kontrolle besser, im Fitnessbereich ist noch viel Potenzial da“, sagt der ehrgeizige sportliche Leiter Stefan Schuster. Nach diesem dreiwöchigen Grundlagenprogramm folgt das Intervalltraining, um die Schnelligkeit zu verbessern. „Unser Ziel ist, dass die Mannschaft künftig pro Spiel zwischen 68 und 70 Angriffe startet, das ist zu erreichen, wenn man auch eine gute Abwehr spielt“, sagt Schuster. Der Durchschnitt in der Württembergliga liege bei 55 oder 56 Angriffen pro Partie. Das sei einfach zu wenig, sagt Stefan Schuster gibt ein klares Ziel für die kommende Saison aus: Vorne mitmischen und besser noch um den Aufstieg spielen. „Das ist auch möglich“, meint Schuster. Das hätten die Frauen in der vergangenen Saison bewiesen.

Allerdings war der Start völlig missglückt. Mit 3:11 Punkten lag die Mannschaft weit hinter ihren Möglichkeiten zurück und war zwischenzeitlich sogar auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Die Verantwortlichen reagierten, trennten sich vom Trainerduo Vlado Polic/Sonja Schober und verpflichtete Reiner Havenith, der früher selbst beim TV Pflugfelden in der Landesliga spielte und schon bei einigen Vereinen als Trainer Station gemacht hatte. Mit dieser Maßnahme ging ein Ruck durch die Mannschaft, die sich bis zum Ende der Saison auf den vierten Tabellenplatz hochgearbeitet hatte. Das bisher beste Ergebnis der SG-Frauen in der Württembergliga.

Mit hochkarätigen Verstärkungen kann der Verein allerdings nicht aufwarten. „Wir haben Gespräche geführt, doch letztendlich muss es nicht nur menschlich passen, sondern auch die richtige Einstellung ist wichtig“, sagt Schuster, der letzteres bei möglichen Kandidatinnen vermisste. Wieder an Bord ist Mara Haertel, die eine Saison lang beim Drittligisten TV Holzheim spielte und jetzt zur SG Leonberg/Eltingen zurückkehrte. Vom Drittligisten Bietigheim wechselte die 22-jährige Torhüterin Carina Lüder. Aus der eigenen A-Jugend rücken Charly Burth, Barbara Hettich und Lena Steiner auf.

Wie gehabt spielt die SG Leonberg/Eltingen in der Württembergliga, Gruppe Nord. Bekannte Gegner sind Schorndorf, Herrenberg II, Strohgäu, Ossweil, Nordheim, Kochertürn/Stein sowie Hohenacker. Neu dazugekommen sind die Aufsteiger HSG Hohenlohe, SF Schwaikheim sowie HSG Fridingen/Mühlheim. Eine große Unbekannte ist der TV Großbottwar, der seine erste Mannschaft aus der Dritten Liga zurückgezogen hat . Jetzt spielt die Erste in der Württembergliga. Gewechselt in die Württembergliga Süd hat hingegen die HSG Leinfelden/Echterdingen.

Fakt ist: Die SG Leonberg/Eltingen will diesmal richtig gut aus den Startlöchern kommen. Und dafür legt Trainer Reiner Havenith jetzt mit einer intensiven Vorbereitung den Grundstein.
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