SG Leonberg/Eltingen
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Württembergliga, TV Großbottwar - Damen 1, 27.09.2015

                                                                                                                                                      
Bericht TV Großbottwar



Württembergliga, Herren 1 - TSV Altensteig, 22.09.2015

                                                                                                                                                      
Bericht TSV Altensteig



Württembergliga, Herren 1 - TSV Altensteig, LKZ, 22.09.2015

Die Euphorie muss der Ernüchterung weichen

Artikel aus der Leonberger Kreiszeitung vom 22.09.2015

Von Andreas Klingbeil


Ständiger Störfaktor bei den Leonberger Angriffsbemühungen: Altensteigs Christian Hörner im
Zweikampf mit Dominik Merkle. - Foto: Andreas Gorr


Leonberg - Wer im Leonberger Lager aufgrund einer guten Vorbereitung schon von Höherem geträumt hat, der ist nach dem 27:29 (15:14) gegen den TSV Altensteig im ersten Saisonspiel in der Württembergliga ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Zur Niederlage im Wohnzimmer der SG Leonberg/Eltingen mögen auch einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen beigetragen haben. Letztlich nahm aber die abgebrühtere und in dieser Liga erfahrenere Mannschaft die Punkte nicht unverdient mit. „Wir haben es nicht schlecht gemacht“, sagte SG-Trainer Frank Ziehfreund, „waren aber über weite Strecken zu ängstlich und manchmal auch zu kopflos. Jetzt wissen wir, wo wir hingehören und wo wir arbeiten müssen.“

Die spielentscheidende Phase lag zwischen der 41. und 50. Minute. Den Gastgebern gelang kein Treffer. Altensteig zog von 21:20 auf 25:20 davon. Dazu wurde auch noch Chris Maresch mit Rot vom Platz gestellt (47.). Ob berechtigt oder nicht, Maresch fehlte im Abwehrzentrum und vorne am Kreis. Es hatte sich aber bereits früh angedeutet, dass Leonberg mit der 5-1-Deckung und der aggressiven Spielweise des vorgezogenen Christian Hörner nicht zurecht kam. „Der hat uns den Schwung und auch das Selbstvertrauen genommen“, meinte Frank Ziehfreund. Entmutigen ließen sich die Gastgeber dennoch nicht. Am Schluss legte die Mannschaft noch einmal zu, kam aber nicht näher als bis auf zwei Tore heran.

SG Leonberg/Eltingen: Spiller, Kunz, Rilling (5), Binder, Maresch (2), Nicolau (2), Neuffer (10/6), Merkle (1), Auer, Henninger, Fischer (2), Knödler, Kilper, Goga (5)

[...]



Vorbericht Herren 1, TSV Altensteig, 19.09.2015

                                                                                                                                                      
Bericht TSV Altensteig



Vorbericht Herren 1, LKZ, 17.09.2015

Zuhause gibt’s nur volle Pulle

Artikel aus der Leonberger Kreiszeitung vom 17.09.2015

Von Andreas Klingbeil


Ladislav Goga: Die Erfahrung des Routiniers soll ein Baustein auf dem Weg zum
Leonberger Klassenerhalt sein. - Foto: Andreas Gorr


Leonberg - Am Sonntag ist es endlich so weit. Dann können die Spieler der SG Leonberg/Eltingen um 18 Uhr im Sportzentrum gegen den TSV Altensteig zeigen, dass sie zu recht in die Württembergliga aufgestiegen sind. Sie haben lange genug darauf hin gearbeitet. Nicht nur in der Vorbereitung, sondern auch schon in den zurückliegenden Spieljahren. Nervosität, geschweige denn ein mulmiges Gefühl oder gar Angst gibt es für den Trainer Frank Ziehfreund nicht: „Bei uns ist zuallererst mal die Vorfreude auf diese Saison da.“

Vor vier Jahren war die SG Leonberg/Eltingen in die Württembergliga aufgestiegen – und wurde, so wie die TSF Ditzingen zuletzt zweimal, gleich wieder hinauskatapultiert. Ziehfreund übernahm in der Saison 2012/2013 und führte das Team nun wieder nach oben.

Nach den eigenen Erfahrungen und denen des Nachbarn zählt für Mannschaft und Verantwortliche nur eines: drinbleiben. Die Vorbereitung verlief gut. Die beiden klaren Siege im Verbandspokalwettbewerb gegen die HSG Fridingen/Mühlheim und den TV Aixheim haben dem Übungsleiter gezeigt: „Ich denke, dass wir besser sind als die Landesligisten.“

Einen Schritt nach vorne gemacht hat die Mannschaft nicht zuletzt wegen der Neuzugänge. Ladislav Goga, der 37-jährige ehemalige slowakische Nationalspieler, der vom VfL Waiblingen kam, ist der verlängerte Arm des Trainers auf dem Feld. Schon jetzt scheint der Routinier als echter Führungsspieler vom Rest des Teams akzeptiert zu werden. Christian Auer und Michael Henninger (TSV Weinsberg) deuteten an, dass sie auf Rückraum Mitte und Rechtsaußen echte Alternativen für Dominik Merkle und Sebastian Rilling ein können. Und in Ruben Keller ergänzt ein junges Torwarttalent die Routiniers Dennis Spiller und Andreas Kunz, das mit teils spektakulären Paraden auf sich aufmerksam gemacht hat. Auf Felix Heinrich, ein Mann mit Drittligaerfahrung, muss Ziehfreund vorerst verzichten. Der 28-Jährige steht studienbedingt nicht mehr zur Verfügung. Immerhin: Mit dem Rekonvaleszenten Simon Schach und Julian Kurtz (Auslandsaufenthalt) hat die SG noch zwei Alternativen in der Hinterhand.

Das Hauptaugenmerk gilt aber zunächst dem kommenden Sonntag. Ziehfreund: „Wir müssen unsere Heimspiele gewinnen mit allem, was wir haben und volle Pulle – egal, wer da kommt.“



Saisoneröffnung 2015/16 - Damen 1, 24.08.2015

In der Pause wird der SG-Trainer ungemütlich

Artikel aus der Leonberger Kreiszeitung vom 26.08.2015

Von Nathalie Mainka


Die Leonbergerin Julia Kain findet immer wieder eine Lücke in der Abwehr
der Isländerinnen. - Foto: Andreas Gorr


Leonberg - Mit der 26:33-Niederlage seiner Mannschaft im Testspiel am vergangenen Montagabend kann Reiner Havenith, Handball-Trainer der SG Leonberg/Eltingen, ganz gut leben. Obwohl er üblicherweise bei Misserfolgen hart mit den Spielerinnen ins Gericht geht. Doch der Württembergligist befindet sich erst in der Vorbereitung auf die neue Saison, die am 19. September beginnt – kann also noch gar nicht zu hundert Prozent in Form sein. Zudem war der Gegner diesmal kein geringerer als der isländische Erstligist Haukar Hafnarfjördur um die Nationalspielerin Karen Helga Diönudottir. Das Team um Trainer Oskar Armannsson weilte die gesamte vergangene Woche in Ludwigsburg im Trainingslager und nahm unter anderem beim hochklassigen Lotto-Cup teil, wo die Isländerinnen allerdings schon in der Zwischenrunde ausgeschieden sind. Etwas müde kamen sie dann bei ihrem letzten Testspiel im Leonberger Sportzentrum an. Coach Oskar Armannsson, der Mitte der 1990er Jahre Spielmacher des damaligen Zweitligisten TSG Oßweil war und seit Juli die Haukar-Damen betreut, hatte einiges von seiner Mannschaft abverlangt. Schließlich möchte er in dieser Saison ganz vorne mitmischen. Der Erstliga-Handball in Island sei mit dem Niveau der Zweiten Liga in Deutschland zu vergleichen, sagte Armannsson, der hauptberuflich im isländischen Ausbildungs- und Kulturministerium arbeitet und dort für den Sport zuständig ist. „Wir haben fünf neue Spielerinnen und brauchen noch Zeit“, sagte er nach der harten Trainingswoche.

Auch die SG Leonberg/Eltingen ist definitiv noch nicht da, wo sie hin möchte. Das erkannte Reiner Havenith recht schnell. „Die ersten zehn Minuten waren in Ordnung, dann wurde es extrem fahrig im Angriff.“ Bis zum 5:6 konnten die Gastgeberinnen mithalten,bis der Erstligist an Tempo zulegte. So gut wie jeder Angriff endete mit einem sicheren Treffer. Und im Tor glänzte die junge Elin Jona Thorsteinsdottir, ebenfalls eine Nationalspielerin. Mit einem 13:23-Rücktand ging es dann in die Halbzeitpause. „Da bin ich dann etwas komisch geworden“, sagte Havenith, der lautstark mehr Einsatz von seinen Spielerinnen forderte. Diese Standpauke zeigte Wirkung. In der zweiten Hälfte zeigte die SG mehr Aggressivität in der Defensive und war sicherer im Abschluss. „Da kann ich durchaus ein positives Fazit ziehen, die zweite Halbzeit hat Spaß gemacht“, sagte der SG-Coach. Haukar Hafnarfjördurs Trainer hatte da die komplette Mannschaft ausgetauscht, um auch den Stammspielerinnen eine Pause zu gönnen.

Reiner Havenith musste mit Rückkehrerin Mara Haertel, Marie Obermüller und Lisa Baumgartl noch auf drei Leistungsträgerinnen verzichten, die derzeit im Urlaub sind. Wieder dabei ist nach einer Handverletzung Anja Hasert, und auch Saskia Wagner hat nach ihrer Knieverletzung erstmals wieder gespielt. Ihre sportliche Karriere wollte die ehemalige Bundesligaspielerin Susann Wnuczek schon mehrfach beenden. Geschafft hat sie das bislang nie. Zuletzt war sie bei der SG in der zweiten Mannschaft aktiv. Doch jetzt hat die 35-Jährige wieder der Ehrgeiz gepackt, trainiert derzeit hart an ihrer Kondition und möchte zurück in den Kader des Württembergligisten. Gegen Island hat sie fast durchgespielt. Reiner Havenith freut sich über diese Verstärkung. „Sie kann für uns eine große Stütze sein, denn wir haben viele junge Spielerinnen.“ Beispielsweise neben drei A-Jugendlichen auch Neuzugang Carina Lüder – die 22-jährige Torfrau kam vom Drittligisten Bietigheim. Reiner Havenith legt in der Vorbereitung sein Augenmerk verstärkt auf die Fitness. Etliche Laufeinheiten haben die Frauen schon hinter sich. „Wenn wir komplett sind, kann das richtig was werden“, sagt er und blickt voller Zuversicht auf die neue Runde in der Württembergliga Nord. Dort will er auf jeden Fall oben mitspielen.



Saisoneröffnung 2015/16 - Herren 1, 31.07.2015

David ist zu klein, schlägt sich aber tapfer

Artikel aus der Leonberger Kreiszeitung vom 31.07.2015

Von Andreas Klingbeil


Die Masse macht’s und Chris Maresch sowie Jakob Ulrich (von links) können nur staunen:
Bittenfelds Teo Coric tankt sich einmal mehr gegen Lars Neuffer durch. - Foto: Andreas Gorr


Leonberg - Zuallererst ist es das Ergebnis, das den Unterschied zwischen einem Erstligisten und einer Mannschaft aus der fünfthöchsten deutschen Spielklasse verdeutlicht. Mit 42:20 (22:13) hat der TVB Stuttgart (ehemals TV Bittenfeld) bei der SG Leonberg/Eltingen gewonnen. Ein Resultat, mit dem der frisch gebackene Württembergligist sicher besser leben kann als der Bundesliga-Aufsteiger.

Dass Welten zwischen den beiden Teams liegen, wurde jedoch alleine durch die körperliche Überlegenheit der Profis noch viel plastischer. Im Durchschnitt fast einen Kopf größer und teilweise mit 20 bis 30 Kilogramm mehr Masse ausgestattet, trifft der Vergleich David gegen Goliath den Nagel auf den Kopf. Der einzige Unterschied: ein glückliches Ende für den scheinbar Unterlegenen so wie in der biblischen Erzählung ist auf dem sportlichen Parkett ausgeschlossen.

Abstimmungsprobleme beim Bundesligisten
In der Praxis sah das vor allem in der ersten Hälfte unter anderem so aus: ein Bittenfelder Pass an den Kreis auf Teo Coric. Der kroatische Neuzugang, 1,97 Meter lang und 120 Kilogramm schwer, fängt den Ball, beginnt sich zu drehen, drückt dabei ein, zwei oder gleich drei Gegenspieler zur Seite oder in den Kreis und schließt mit einem erfolgreichen Torwurf ab. Nach dem Geschmack von Bittenfelds neuem Trainer Thomas König verließen sich seine Schützlinge zu oft auf diese Variante. In der Bewertung der Partie tat er sich schwer: „Bei so einem Vergleich sieht man immer eher schlecht als gut aus. Unsere Abwehr steht aber noch nicht so sattelfest wie sie es in der Bundesliga muss. Da haben wir noch Abstimmungsprobleme.“ Klar ist: der TVB Stuttgart wird es sehr schwer haben in der Eliteliga. Allerdings fehlten bislang mit Florian Schöbinger und Simon Baumgarten verletzungsbedingt zwei wichtige Stützen. Zudem ist der Verein in Sachen Neuverpflichtungen noch nicht so weit wie erhofft. Ein qualitativ hochwertiger Spieler soll möglichst schnell noch zum Team stoßen.

Königs Gegenüber Frank Ziehfreund, statt im Trainingsanzug erstmals in Jeans und Polo-Shirt an der Seitenlinie, muss sich um keine Personalien mehr kümmern. Die Neuzugänge Ladislav Goga, Christian Auer, Michael Henninger und Ruben Keller präsentierten sich erstmals dem heimischen Publikum. Rund 300 Zuschauer waren ins Sportzentrum gekommen. Weil Bittenfeld nicht angetreten war, um ein Feuerwerk abzubrennen, sondern Trainingsinhalte umzusetzen, kam so richtig Stimmung erst auf, als Ruben Keller im Tor zu großer Form auflief. Er entschärfte in Serie die freien Versuche von Coric und Tobias Schimmelbauer. Als sich Michael Schweikardt und Michael Spatz dann doch mal an einem Kempa-Trick versuchten, war der Youngster zwischen den Pfosten erneut zur Stelle und dementsprechend mit seinem Einstand natürlich zufrieden. „Das hat Spaß gemacht. Und wenn man erst im Spiel ist, dann ist das gegen die Bundesligaspieler auch nichts anderes als sonst“ (Keller).

Leonberg/Eltingen geht hohes Tempo
Den Trainer Ziehfreund überzeugte nicht nur der Auftritt seines Schlussmannes: „Wir sind auf einem guten Weg. Ich glaube, das müsste passen. Dieses Spiel war ein Highlight für uns, um mal zu sehen, was für eine Dynamik da drin steckt. Aber ich bin ganz zufrieden mit unserem Tempo und dem Rückzugsverhalten.“

Während dem TVB Stuttgart bis zum ersten Pflichtspiel im Pokal gegen die Rhein Neckar-Löwen (am 15. August in Kornwestheim) nur noch zwei Wochen bleiben, muss die SG Leonberg/Eltingen erst am 6. September in der ersten Runde des Verbandspokalwettbewerbs gegen die HSG Fridingen/Mühlheim ran. Im Gegensatz zur gelungenen Vorstellung gegen das Team aus Bittenfeld dürften sich die Spieler hier – im wahrsten Sinne des Wortes – wieder auf Augenhöhe begegnen.

60 Minuten im Stenogramm

1. Hälfte Die Profis legen per Siebenmeter durch Michael Schweikardt vor. Leonberg braucht eine kleine Anlaufzeit, bis das Team den Respekt abgelegt hat. Dominik Merkle gelingt nach knapp vier Minuten der 1:1-Ausgleich. Bis zur 22. Minute und dem 11:15 durch Lars Neuffer halten die Gastgeber gut mit, dann legt der Bundesligist einen kleinen Zwischenspurt ein und macht hinten dicht. Zur Pause führt Bittenfeld mit 22:13.

2. Hälfte Der Bundesliga-Aufsteiger legt noch mal einen Gang zu, baut den Vorsprung zunächst auf 31:17 aus. Dann geht bei der SG Leonberg/Eltingen neun Minuten lang nach vorne gar nichts mehr. Die Kräfte scheinen zu erlahmen. Patrick Nicolau bricht den Bann mit dem 18:38 in der 56. Minute. Jakob Ulrich stibitzt den Ball zum 20:40. Bittenfelds bester Werfer Martin Kienzle setzt den Schlusspunkt zum 42:20.

SG Leonberg/Eltingen: Kunz, Keller, Rilling (1), Binder (2), Maresch (1), Nicolau (4), Neuffer (7/2), Merkle (3), Auer, Henninger, Ulrich (2), Fischer, Knödler, Kilper, Goga

TVB Stuttgart: Jerkovic, Özmusul, Schimmelbauer (3), Schmid-Unger, Kienzle (9), Weiß (1), Schweikardt (2/2), Friedrich (3), M’Bengue (5), Coric (6), Burmeister (2), Seiz (3), Kretschmer (2), Spatz (6/1)



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